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F41.0 Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]
ZurückF41Andere AngststörungenKategorie6 →F41.0Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]KategorieF41.1Generalisierte AngststörungKategorieF41.2Angst und depressive Störung, gemischtKategorieF41.3Andere gemischte AngststörungenKategorieF41.8Sonstige spezifische AngststörungenKategorieF41.9Angststörung, nicht näher bezeichnetKategorie
VierstellerKODIERBAR
F41.0
Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]
BESCHREIBUNG
Das wesentliche Kennzeichen sind wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind. Wie bei anderen Angsterkrankungen zählen zu den wesentlichen Symptomen plötzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgefühle, Schwindel und Entfremdungsgefühle (Depersonalisation oder Derealisation). Oft entsteht sekundär auch die Furcht zu sterben, vor Kontrollverlust oder die Angst, wahnsinnig zu werden. Die Panikstörung soll nicht als Hauptdiagnose verwendet werden, wenn der Betroffene bei Beginn der Panikattacken an einer depressiven Störung leidet. Unter diesen Umständen sind die Panikattacken wahrscheinlich sekundäre Folge der Depression.
INKLUSIVE
Panikattacke
Panikzustand
Panikzustand
EXKLUSIVE
Panikstörung mit Agoraphobie F40.01
- Kapitel
- V · Psychische und Verhaltensstörungen
- Abschnitt
- F40-F48
- Gültig ab
- 2026-01-01
Quelle
BfArM ICD-10-GM (ClaML + Metadaten), Ausgabe 2026.