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F64.2 Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters
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VierstellerKODIERBAR
F64.2
Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters
BESCHREIBUNG
Diese Störung zeigt sich während der frühen Kindheit, immer lange vor der Pubertät. Sie ist durch ein anhaltendes und starkes Unbehagen über das zugefallene Geschlecht gekennzeichnet, zusammen mit dem Wunsch oder der ständigen Beteuerung, zum anderen Geschlecht zu gehören. Es besteht eine andauernde Beschäftigung mit der Kleidung oder den Aktivitäten des anderen Geschlechtes und eine Ablehnung des eigenen Geschlechtes. Die Diagnose erfordert eine tief greifende Störung der normalen Geschlechtsidentität; eine bloße Knabenhaftigkeit bei Mädchen und ein mädchenhaftes Verhalten bei Jungen sind nicht ausreichend. Geschlechtsidentitätsstörungen bei Personen, welche die Pubertät erreicht haben oder gerade erreichen, sind nicht hier, sondern unter F66.- zu klassifizieren.
EXKLUSIVE
Ichdystone Sexualorientierung F66.1
Sexuelle Reifungskrise F66.0
Sexuelle Reifungskrise F66.0
- Kapitel
- V · Psychische und Verhaltensstörungen
- Abschnitt
- F60-F69
- Gültig ab
- 2026-01-01
Quelle
BfArM ICD-10-GM (ClaML + Metadaten), Ausgabe 2026.