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F98.4 Stereotype Bewegungsstörungen
ZurückF98Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendKategorie9 →F98.0Nichtorganische EnuresisKategorie4 →F98.00Enuresis nocturnaKategorieF98.01Enuresis diurnaKategorieF98.02Enuresis nocturna et diurnaKategorieF98.08Sonstige und nicht näher bezeichnete nichtorganische EnuresisKategorieF98.1Nichtorganische EnkopresisKategorieF98.2Fütterstörung im frühen KindesalterKategorieF98.3Pica im KindesalterKategorieF98.4Stereotype BewegungsstörungenKategorie3 →F98.40Stereotype Bewegungsstörungen: Ohne SelbstverletzungKategorieF98.41Stereotype Bewegungsstörungen: Mit SelbstverletzungKategorieF98.49Stereotype Bewegungsstörungen: Ohne Angabe einer SelbstverletzungKategorieF98.5Stottern [Stammeln]KategorieF98.6PolternKategorieF98.8Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendKategorie2 →F98.80Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität mit Beginn in der Kindheit und JugendKategorieF98.88Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendKategorieF98.9Nicht näher bezeichnete Verhaltens- oder emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und JugendKategorie
Viersteller
F98.4
Stereotype Bewegungsstörungen
BESCHREIBUNG
Willkürliche, wiederholte, stereotype, nicht funktionale und oft rhythmische Bewegungen, die nicht Teil einer anderen psychischen oder neurologischen Krankheit sind. Wenn solche Bewegungen als Symptome einer anderen Störung vorkommen, soll nur die übergreifende Störung kodiert werden. Nichtselbstbeschädigende Bewegungen sind z.B.: Körperschaukeln, Kopfschaukeln, Haarezupfen, Haaredrehen, Fingerschnipsgewohnheiten und Händeschütteln. Stereotype Selbstbeschädigungen sind z.B.: Wiederholtes Kopfanschlagen, Ins-Gesicht-Schlagen, In-die-Augen-Bohren und Beißen in Hände, Lippen oder andere Körperpartien. Alle stereotypen Bewegungsstörungen treten am häufigsten in Verbindung mit Intelligenzminderung auf; wenn dies der Fall ist, sind beide Störungen zu kodieren. Wenn das Bohren in den Augen bei einem Kind mit visueller Behinderung auftritt, soll beides kodiert werden: das Bohren in den Augen mit F98.4- und die Sehstörung mit der Kodierung der entsprechenden somatischen Störung.
INKLUSIVE
Stereotypie/abnorme Gewohnheit
EXKLUSIVE
Abnorme unwillkürliche Bewegungen R25.-
Bewegungsstörungen organischer Ursache G20-G25
Daumenlutschen F98.88
Nägelbeißen F98.88
Nasebohren F98.88
Stereotypien als Teil einer umfassenderen psychischen Störung F00-F95
Ticstörungen F95.-
Trichotillomanie F63.3
Bewegungsstörungen organischer Ursache G20-G25
Daumenlutschen F98.88
Nägelbeißen F98.88
Nasebohren F98.88
Stereotypien als Teil einer umfassenderen psychischen Störung F00-F95
Ticstörungen F95.-
Trichotillomanie F63.3
- Kapitel
- V · Psychische und Verhaltensstörungen
- Abschnitt
- F90-F98
- Gültig ab
- 2026-01-01
Quelle
BfArM ICD-10-GM (ClaML + Metadaten), Ausgabe 2026.