1-210 Nicht invasive Video-EEG-Intensivdiagnostik zur Evaluation einer Epilepsie oder eines Verdachts auf Epilepsie

ProzedurenkodeKODIERBAR
1-210
Nicht invasive Video-EEG-Intensivdiagnostik zur Evaluation einer Epilepsie oder eines Verdachts auf Epilepsie
INKLUSIVE

Evaluation der Art der Anfälle Evaluation des Epilepsiesyndroms Evaluation bei therapierefraktärer Epilepsie Evaluation zur weiteren Therapieplanung Evaluation einer epilepsiechirurgischen Operationsindikation

ANMERKUNG

Dieser Kode umfasst: das Anbringen von Oberflächenelektroden mindestens nach dem 10-20-System (ggf. mit ergänzenden, lokal dicht gesetzten oder zusätzlich gesetzten Elektroden, z.B. subtemporal oder anterior-temporal) und das ggf. durchgeführte Einbringen von Sphenoidalelektroden Dieser Kode umfasst: das Video-EEG-Intensivmonitoring für i.d.R. mindestens 3 Tage Dieser Kode umfasst: die Begleitung, Dokumentation und Auswertung (Medizin, MTA, Medizintechnik/Medizinphysik) Dieser Kode umfasst: die psychosoziale Betreuung des Patienten während des diagnostischen Prozesses Für die Durchführung gelten die Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft für präoperative Epilepsiediagnostik und operative Epilepsietherapie Der Kode kann auch angewendet werden, wenn als Ergebnis der Video-EEG-Intensivdiagnostik im Sinne einer differenzialdiagnostischen Klärung nicht epileptische Anfälle diagnostiziert werden Die Durchführung einer Magnetenzephalographie ist gesondert zu kodieren 1-20b ff. Die Durchführung einer hochauflösenden Elektroenzephalographie ist gesondert zu kodieren 1-20d ff.

Teil
OPS
1
DIAGNOSTISCHE MASSNAHMEN
1-21
Epilepsiediagnostik
Quelle

BfArM — OPS 2026, Systematisches Verzeichnis (ClaML, 2025-10-17), OPS 2026.

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