Wie Herzfrequenz, Schlagvolumen, peripherer Widerstand und Gefäßsteifigkeit jeweils für sich die Druckkurve formen.
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Modellen
Der Arterienbaum wird als elastische Kammer mit der Compliance C behandelt, die sich über den peripheren Widerstand R gegen den Venendruck entleert, mit der charakteristischen Impedanz Zc der Aorta in Reihe.
Q(t) ist der Auswurf des Herzens — eine halbe Sinuswelle während der Ejektion, deren Integral das Schlagvolumen ist. Die Austreibungszeit skaliert nach der Beziehung von Weissler mit der Herzfrequenz, weshalb bei steigendem Puls die Diastole am stärksten von allem schrumpft.
Allein die Compliance absenken. Der Mitteldruck bewegt sich kaum — der Pulsdruck weitet sich jedoch stark. Das ist der Mechanismus hinter der isolierten systolischen Hypertonie im Alter.
Allein den peripheren Widerstand hochziehen. Jetzt steigen systolischer und diastolischer Druck gemeinsam. Die Form der Kurve trennt die beiden Hypertonieformen also voneinander.
Die Herzfrequenz anheben und ablesen, wie groß der Anteil des Zyklus ist, der auf die Diastole entfällt. Bei 180 Schlägen/min liegt er bei etwa der Hälfte.
Septischen und kardiogenen Schock vergleichen: fast derselbe Blutdruck, entgegengesetztes Herzzeitvolumen und entgegengesetzter SVR — und deshalb entgegengesetzte Behandlung.
Förenklingar. Dem Modell fehlt die Reflexregulation — die Barorezeptoren antworten nicht, wenn man an einem Regler zieht, sodass eine isolierte Änderung hier stärker durchschlägt als bei einem Patienten. Es fehlen ebenso Wellenreflexionen, Klappendynamik und der Unterschied zwischen zentral und peripher gemessenem Druck.