Definition und Pathophysiologie
Die akute Extremitätenischämie (ALI) ist eine abrupte Verminderung der arteriellen Perfusion einer oberen oder unteren Extremität, durch die der metabolische Bedarf des Gewebes den verfügbaren Blutfluss übersteigt. Die daraus resultierende Ischämie gefährdet die Skelettmuskulatur und peripheren Nerven und kann rasch zu einer irreversiblen Gewebeschädigung fortschreiten. Skelettmuskulatur und Nerven tolerieren eine Ischämie im Allgemeinen etwa 4–6 Stunden, sodass die ALI einen medizinischen Notfall darstellt, bei dem eine rasche Erkennung, fachärztliche Beurteilung und Wiederherstellung der Perfusion entscheidend sind.
Die abrupte arterielle Obstruktion kann durch eine Progression der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, kardiale oder aortale Embolisation, eine akute Aortendissektion, die Thrombose eines Bypasses oder Aneurysmas, ein Poplitealarterien-Entrapment, ein Trauma, eine Phlegmasia cerulea dolens, Ergotismus, hyperkoagulatorische Zustände oder eine iatrogene Gefäßverletzung verursacht werden. Ein akuter Verschluss kann auch in einer Arterie mit etablierter Kollateralkreislaufversorgung auftreten, insbesondere in einem verschlossenen Bypass; in solchen Fällen können die klinischen Manifestationen trotz einer plötzlichen Funktionsverschlechterung weniger ausgeprägt sein.
Der Schweregrad der Gewebeschädigung hängt von Lokalisation, Dauer und Vollständigkeit des Verschlusses sowie von der Ausprägung des kollateralen Blutflusses ab. Die Ischämie führt initial zu Schmerzen und Sensibilitätsstörungen. Im weiteren Verlauf treten motorische Funktionsstörungen auf, gefolgt von einer ausgeprägten Anästhesie, einer Paralyse, Muskelrigidität und schließlich einem erheblichen Gewebeverlust. Nach einer schweren oder länger anhaltenden Ischämie kann die Reperfusion von einer Rhabdomyolyse begleitet sein, mit möglichem Nierenversagen und erhöhter Mortalität.
Klinische Präsentation und Symptome
Die Symptome entwickeln sich häufig rasch, oftmals innerhalb einer Stunde nach dem arteriellen Verschluss. Die klassische klinische Konstellation wird als die „sechs P“ bezeichnet:
Schmerz
Parästhesie
Blässe
Pulslosigkeit
Poikilothermie oder Kälte
Paralyse
Die Schmerzen sind häufig stark und distal der arteriellen Obstruktion lokalisiert. Parästhesien, Taubheitsgefühl und Sensibilitätsverlust spiegeln eine Ischämie der peripheren Nerven wider. Die motorische Funktionsstörung reicht von einer Schwäche bis zur Paralyse und ist ein besonders wichtiger Marker für die Gefährdung der Extremitätenvitalität. Eine Paralyse weist im Allgemeinen auf eine schwere und persistierende Ischämie hin.
Die Extremität kann kalt, blass, zyanotisch oder marmoriert sein. Die kapilläre Füllungszeit ist verlängert, und die venöse Füllung kann vermindert sein. Weitere mögliche Befunde sind eine Muskelversteifung und das Fehlen tiefer Sehnenreflexe. Distal der Obstruktion sind die Pulse nicht tastbar, obwohl mittels Doppleruntersuchung bei weniger fortgeschrittener Erkrankung noch ein arterieller Restfluss nachweisbar sein kann.
Bei ausreichender Kollateralkreislaufversorgung können die klinischen Manifestationen relativ gering ausgeprägt sein. Beispielsweise kann ein Patient mit akutem Bypassverschluss über eine abrupte Verkürzung der schmerzfreien Gehstrecke vor Auftreten einer Claudicatio intermittens berichten, begleitet von mäßigen Schmerzen oder Parästhesien, während Sensibilität und Motorik erhalten bleiben.
Dauer und Progression der Symptome sollten sorgfältig dokumentiert werden. Eine länger bestehende und stärker ausgeprägte Schmerzsymptomatik oder ein ausgeprägterer Funktionsverlust vermindern die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Extremitätenerhaltung.
Diagnostik und körperliche Untersuchung
Eine ALI erfordert eine sofortige klinische Beurteilung durch einen Gefäßspezialisten oder die umgehende Verlegung in eine Einrichtung mit gefäßmedizinischer Expertise. Die initiale Beurteilung sollte Folgendes erfassen:
Zeitpunkt des Symptombeginns und Geschwindigkeit der Progression
Lokalisation und Schweregrad der Schmerzen
Vorliegen und Ausmaß eines Sensibilitätsverlusts
Ein motorisches Defizit oder eine Paralyse
Hautfarbe und Hauttemperatur
Kapilläre Füllung und venöse Füllung
Pulse proximal und distal der vermuteten Obstruktion
Arterielle und venöse Dopplersignale
Hinweise auf eine systemische Erkrankung oder eine mögliche Emboliequelle
Die neurologische Untersuchung ist für die Triage von zentraler Bedeutung. Ein über die Zehen hinausreichender Sensibilitätsverlust und insbesondere jedes motorische Defizit weisen auf eine bedrohte Extremitätenvitalität hin und erfordern eine notfallmäßige Bildgebung und Revaskularisation. Ein ausgeprägter Sensibilitätsverlust, eine hochgradige Anästhesie und eine Paralyse sprechen dafür, dass die Extremität möglicherweise bereits nicht mehr erhaltungsfähig ist.
Klinische Kategorien
Die ALI wird anhand neurologischer Befunde, der Dopplersignale und der Wahrscheinlichkeit einer Extremitätenerhaltung klassifiziert.
| Grad | Kategorie | Sensibilitätsverlust | Motorisches Defizit | Arterieller Doppler | Venöser Doppler | Prognose |
|---|---|---|---|---|---|---|
| I | Vital | Kein | Kein | Vorhanden | Vorhanden | Keine unmittelbare Bedrohung |
| IIa | Marginal bedroht | Kein oder minimal, gewöhnlich auf die Zehen begrenzt | Kein | Meist nicht nachweisbar | Vorhanden | Bei rascher Behandlung erhaltungsfähig |
| IIb | Unmittelbar bedroht | Über die Zehen hinausgehend | Leicht bis mäßig | Meist nicht nachweisbar | Vorhanden | Durch sofortige Revaskularisation erhaltungsfähig |
| III | Irreversibel | Hochgradige Anästhesie | Ausgeprägte Paralyse mit Rigor | Nicht nachweisbar | Nicht nachweisbar | Ein erheblicher Gewebeverlust und eine dauerhafte Nervenschädigung sind unvermeidlich |
Dopplerbefunde können besonders hilfreich sein, wenn die neurologische Untersuchung erschwert ist. Das Fehlen des arteriellen Signals spricht für eine bedrohte Extremitätenvitalität. Ein nachweisbares arterielles Signal deutet darauf hin, dass keine unmittelbare Bedrohung der Extremität vorliegen muss, und kann eine zusätzliche hämodynamische Beurteilung ermöglichen. Das Fehlen sowohl arterieller als auch venöser Signale, insbesondere in Verbindung mit einem ausgeprägten motorischen Defizit, weist auf eine wahrscheinliche irreversible Schädigung hin.
Diagnostik
Duplexsonografie
Die Duplexsonografie (DUS) ermöglicht die Beurteilung des arteriellen und venösen Blutflusses am Krankenbett und kann dabei helfen, die Höhe und hämodynamische Relevanz des Verschlusses zu bestimmen. Bei ALI ist sie besonders nützlich, wenn die Beurteilung von Sensibilität oder Motorik erschwert ist. Ihre Befunde tragen außerdem zur Einschätzung der Dringlichkeit einer Intervention bei.
CT-Angiografie
Die CT-Angiografie (CTA) kann Lokalisation und Ausmaß des arteriellen Verschlusses darstellen und bei der Planung des Eingriffs helfen. Die Wahl des bildgebenden Verfahrens hängt von der lokalen Expertise, der Verfügbarkeit und dem klinischen Zustand des Patienten ab.
Magnetresonanzangiografie
Die kontrastmittelverstärkte Magnetresonanzangiografie (CE-MRA) ist eine weitere Möglichkeit zur Darstellung der arteriellen Obstruktion. Wie bei CTA und DUS richtet sich ihr Einsatz nach den lokalen Ressourcen und der Notwendigkeit, Verzögerungen bei der Reperfusion zu vermeiden.
Digitale Subtraktionsangiografie
Die digitale Subtraktionsangiografie (DSA) ermöglicht eine katheterbasierte Gefäßdarstellung und kann zur Definition des Verschlusses sowie zur Durchführung einer endovaskulären Behandlung eingesetzt werden. Bei einer schwer bedrohten Extremität darf die Bildgebung die Revaskularisation nicht unangemessen verzögern.
Funktionelle und hämodynamische Beurteilung
Der Knöchel-Arm-Index kann bestimmt werden, wenn arterielle Signale vorhanden sind und keine unmittelbare Bedrohung der Extremität besteht. Bei einer akut bedrohten Extremität haben jedoch die klinische Untersuchung und die Dopplerbefunde Vorrang, da eine dringliche Revaskularisation erforderlich ist.
Biomarker und Laborbefunde
Kreatinkinase und Myoglobin können als Marker einer Skelettmuskelschädigung erhöht sein. Deutlich erhöhte Konzentrationen sprechen für eine Rhabdomyolyse und sind mit einem erhöhten Risiko für Amputation, Nierenversagen und Mortalität assoziiert. Bei chronischer oder sich allmählich entwickelnder Ischämie können diese Biomarker weniger stark erhöht sein, was möglicherweise eine ischämische Präkonditionierung und Kollateralbildung widerspiegelt.
Das Ausgangsmaterial legt kein vollständiges Labordiagnostikprotokoll für ALI fest. Die Laboruntersuchung sollte daher in die klinische Untersuchung und die Gefäßbildgebung integriert und nicht zum Ausschluss der Diagnose eingesetzt werden.
Behandlung und Management
Unmittelbare Maßnahmen
Die ALI sollte als zeitkritischer Notfall behandelt werden:
Das Syndrom klinisch erkennen.
Symptomdauer und Extremitätenvitalität beurteilen.
Dringlich einen Gefäßspezialisten hinzuziehen.
Nach Sicherung der Diagnose eine Antikoagulation mit intravenösem Heparin beginnen, um eine Thrombusausbreitung und rezidivierende Embolisation zu begrenzen.
Falls für die Behandlungsplanung erforderlich, eine dringliche Bildgebung veranlassen.
Bei bedrohter Extremität rasch eine Revaskularisation durchführen.
Die Dringlichkeit ist bei einer Erkrankung der Kategorie IIb am größten, da eine motorische Funktionsstörung auf eine unmittelbare Bedrohung hinweist. Die Kategorie III ist durch eine ausgeprägte neurologische Schädigung, fehlende arterielle und venöse Dopplersignale sowie eine fehlende kapilläre Füllung gekennzeichnet; in dieser Situation ist eine Amputation erforderlich, da Gewebeverlust und dauerhafte Nervenschädigung unvermeidlich sind.
Revaskularisationsstrategien
Die Wahl der Intervention hängt von Ursache, anatomischer Lokalisation, Dauer und Schweregrad der Ischämie, dem Allgemeinzustand des Patienten sowie der Verfügbarkeit entsprechender Expertise ab.
Kathetergestützte Thrombolyse
Die intraarterielle Thrombolyse mit rekombinantem Gewebeplasminogenaktivator, Reteplase oder Tenecteplase ist am wirksamsten, wenn der Verschluss erst kürzlich aufgetreten und thrombotisch bedingt ist, insbesondere in einer atherosklerotisch veränderten Arterie, einem Bypass oder einem verschlossenen Stent. Sie kann auch gewählt werden, wenn ein chirurgischer Eingriff kontraindiziert ist oder ein Verschluss distaler Gefäße den chirurgischen Zugang verhindert.
Die Behandlung erfordert eine sorgfältige Überwachung auf hämorrhagische Komplikationen. Ultraschall emittierende Katheter können die Thrombuspermeabilität erhöhen und die medikamentös vermittelte Reperfusion beschleunigen.
Perkutane mechanische Thrombektomie
Mechanische Thrombektomiesysteme können Thromben mithilfe hydrodynamischer Kräfte oder rotierender Körbchen fragmentieren und entfernen. Diese Verfahren können allein eingesetzt werden, werden jedoch häufig mit einer pharmakologischen Thrombolyse kombiniert.
Chirurgische Revaskularisation
Eine chirurgische Thromboembolektomie oder ein arterieller Bypass kann erforderlich sein, insbesondere bei Verschluss eines großen proximalen Gefäßes oder wenn der Blutfluss innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt werden muss, um einen Extremitätenverlust zu verhindern. Eine chirurgische Behandlung ist auch angezeigt, wenn eine endovaskuläre Therapie nicht möglich oder erfolglos ist.
Amputation
Eine Amputation ist indiziert, wenn die Extremität nicht vital ist. Die Kombination aus Sensibilitätsverlust, Paralyse und fehlendem Dopplerfluss in Arterien und Venen ist charakteristisch für eine irreversible Schädigung.
Behandlung nach klinischer Kategorie
| Kategorie | Konsequenz für das unmittelbare Management |
|---|---|
| I: Vital | Die Extremität ist nicht unmittelbar bedroht; die diagnostische Abklärung kann fortgesetzt werden, während Ursache und Anatomie bestimmt werden. |
| IIa: Marginal bedroht | Eine rasche Behandlung ist erforderlich, um die Extremität zu erhalten. |
| IIb: Unmittelbar bedroht | Eine notfallmäßige Bildgebung und sofortige Revaskularisation sind erforderlich. |
| III: Irreversibel | Eine Revaskularisation kann vitales Gewebe nicht wiederherstellen; eine Amputation ist erforderlich, da ein erheblicher Gewebeverlust und eine dauerhafte Nervenschädigung unvermeidlich sind. |
Behandlung der zugrunde liegenden Ursache
Die ALI ist häufig thromboembolisch bedingt, und die Emboliequelle sollte nach der initialen Behandlung der Extremität untersucht werden. Kardiale und aortale Ursachen sind besonders wichtig. Embolien im Zusammenhang mit einer infektiösen Endokarditis, mechanischen Herzklappen oder einem atrialen Myxom können eine auf die Emboliequelle gerichtete chirurgische Behandlung erfordern.
Eine langfristige Antikoagulation ist indiziert, wenn die ALI durch eine kardiale Thromboembolie verursacht wurde. Das spezifische Präparat und das Behandlungsschema sind im Ausgangsmaterial nicht angegeben.
Leitlinienempfehlungen
Die leitlinienbasierten Grundsätze bei ALI sind:
Eine ALI erfordert eine rasche klinische Beurteilung durch ein Gefäßteam.
Neurologische Defizite, insbesondere eine motorische Beeinträchtigung, weisen auf eine bedrohte Extremitätenvitalität hin und erfordern eine notfallmäßige Bildgebung und Revaskularisation.
Das Fehlen sowohl arterieller als auch venöser Dopplersignale bei ausgeprägtem motorischem Defizit spricht für eine irreversible Schädigung der Extremität.
Nach Diagnosestellung sollte intravenöses Heparin begonnen werden, um eine Thrombusausdehnung und rezidivierende Embolisation zu verhindern.
Als Revaskularisationsverfahren stehen die kathetergestützte Thrombolyse, die mechanische Thrombektomie, die chirurgische Thromboembolektomie und ein Bypass zur Verfügung.
Eine chirurgische Revaskularisation wird bevorzugt, wenn der Blutfluss innerhalb von 24 Stunden wiederhergestellt werden muss, um einen Extremitätenverlust zu verhindern.
Nach Revaskularisation oder Amputation sollten der hämodynamische Erfolg bestätigt, die Ursache der ALI untersucht und eine optimale medikamentöse Behandlung sichergestellt werden.
Holter-EKG, Echokardiografie und eine Bildgebung der Aorta sind hilfreich, um thromboembolische Quellen zu identifizieren und die Antikoagulation zu steuern.
Antiphospholipid-Syndrome und Vaskulitiden sollten bei entsprechendem klinischem Verdacht berücksichtigt werden.
Prognose
Die Prognose wird in erster Linie durch das initiale Ausmaß der neurologischen Beeinträchtigung, Dauer und Schweregrad der Ischämie, das Vorhandensein arterieller und venöser Dopplersignale sowie die Qualität der Kollateralkreislaufversorgung bestimmt.
Eine vitale Extremität ist nicht unmittelbar bedroht. Eine marginal bedrohte Extremität kann durch eine rasche Behandlung im Allgemeinen erhalten werden, während eine unmittelbar bedrohte Extremität eine sofortige Revaskularisation erfordert. Eine hochgradige Anästhesie, eine Paralyse, fehlende arterielle und venöse Dopplersignale sowie eine fehlende kapilläre Füllung weisen auf eine irreversible Schädigung hin; ein erheblicher Gewebeverlust und eine dauerhafte Nervenschädigung sind dann unvermeidlich.
Eine länger anhaltende oder schwere Ischämie erhöht das Risiko für Muskelnekrosen und Rhabdomyolyse. Deutlich erhöhte Kreatinkinase- oder Myoglobinwerte identifizieren Patienten mit erhöhtem Risiko für Amputation, Nierenversagen und Mortalität.
Nachsorge nach Revaskularisation oder Amputation
Die Nachsorge sollte bestätigen, dass die Perfusion wiederhergestellt wurde, und sowohl den auslösenden Mechanismus als auch langfristige vaskuläre Risiken berücksichtigen. Zu den wesentlichen Elementen gehören:
Bestätigung des hämodynamischen Erfolgs
Untersuchung auf kardiale, aortale und andere Emboliequellen
Holter-EKG bei Verdacht auf eine Thromboembolie
Echokardiografie und Bildgebung der Aorta
Abklärung auf Antiphospholipid-Syndrome oder Vaskulitiden bei entsprechender klinischer Indikation
Einleitung einer geeigneten langfristigen Antikoagulation bei kardial bedingter thromboembolischer ALI
Optimale medikamentöse Behandlung einschließlich einer Statintherapie
Überwachung von Extremitätensymptomen, Funktionsstatus, Pulsen und Fußzustand
Koordination zwischen den an der gefäßmedizinischen Behandlung und dem Management von Komorbiditäten beteiligten Ärzten
Eine strukturierte Nachsorge nach Revaskularisation kann die funktionellen Ergebnisse verbessern, obwohl die beschriebene Evidenz begrenzt ist. Die Langzeitbeurteilung sollte regelmäßige Kontrollen der Symptome sowie der Geh- oder funktionellen Leistungsfähigkeit, eine körperliche Untersuchung der unteren Extremität und des Fußes, die Lebensqualität und die Fortschritte beim Management der Risikofaktoren umfassen. Bei neu auftretenden Zeichen oder Symptomen der unteren Extremität nach einer Revaskularisation werden die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index und eine arterielle Duplexsonografie empfohlen.