Furix · Impugan
Hemmt den Na⁺/K⁺/2Cl⁻-Transporter in der Henleschen Schleife. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung ist eine Schwellenkurve, keine Gerade: unterhalb der Schwelle passiert nichts, und bei Niereninsuffizienz muss die Schwellendosis erhöht werden, um überhaupt eine Wirkung zu erzielen.
Ausgeprägte Diurese kann Hypovolämie, Nierenversagen und schwere Elektrolytstörungen verursachen. Ototoxizität bei rascher intravenöser Gabe hoher Dosen.
| Indikation | Dosierung | Hinweis |
|---|---|---|
| Akutes Lungenödem | 40 mg i.v. (80 mg wenn Patient bereits Furosemid einnimmt) | Wirkung innerhalb von 5–15 min |
| Chronische Herzinsuffizienz | 20–80 mg p.o. täglich | niedrigste Dosis, die den Patienten euvolämisch hält |
| Niereninsuffizienz | Dosisleiter verdoppeln; 80–250 mg i.v. kann erforderlich sein | Schwellendosis steigt mit sinkendem eGFR |
| Diuretikaresistenz | Kontinuierliche Infusion oder Hinzufügen eines Thiazids | sequenzielle Nephronblockade |
Keine obere Dosisgrenze an sich — aber die Wirkung erfordert eine höhere Dosis bei niedrigem eGFR.
Vorsicht bei Zirrhose: Risiko für hepatische Enzephalopathie und Hypokaliämie.
0,5–1 mg/kg i.v. pro Dosis, max. 2 mg/kg.
Dosis nicht erhöhen bei ausbleibender Wirkung, ohne zuvor zu prüfen, ob der Patient tatsächlich überwässert ist — beim ausgetrockneten Patienten verschlechtert mehr Furosemid die Nierenfunktion.