Eliquis
Direktwirkender Faktor-Xa-Hemmer mit fester Dosierung und ohne routinemäßiges Monitoring. Geringeres Risiko für intrakranielle Blutung als Warfarin — aber die kurze Halbwertszeit bewirkt, dass eine verpasste Dosis innerhalb von Stunden Wirkung zeigt.
Vorzeitiges Absetzen ohne Ersatz erhöht das Thromboserisiko. Spinale oder epidurale Punktion unter Behandlung kann ein spinales Hämatom verursachen.
| Indikation | Dosierung | Hinweis |
|---|---|---|
| Vorhofflimmern | 5 mg × 2 p.o. | kein Monitoring erforderlich |
| Vorhofflimmern, Dosisreduktion | 2,5 mg × 2 p.o. | bei 2 von 3: Alter ≥ 80, Gewicht ≤ 60 kg, Kreatinin ≥ 133 µmol/l |
| Venöse Thromboembolie | 10 mg × 2 für 7 Tage → 5 mg × 2 | kein einleitendes NMH erforderlich |
| Verlängerte Sekundärprophylaxe | 2,5 mg × 2 nach 6 Monaten | bei fortbestehendem Risiko |
Bei eGFR < 15 ml/min vermeiden. Dosisreduktion nach den obigen Kriterien, nicht allein nach eGFR.
Bei Child–Pugh C und bei Koagulopathie vermeiden.
Nicht indiziert.
Nicht auf Apixaban wechseln bei mechanischer Herzklappenprothese oder mittel- bis hochgradiger Mitralstenose — dort ist Warfarin weiterhin die einzige Option.