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Klinische Echokardiographie

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  1. Einführung in Ultraschall und Echokardiographie
    12Themen
  2. Hämodynamische Prinzipien und Berechnungen
    5Themen
  3. Die echokardiographische Untersuchung
    3Themen
  4. Linksventrikuläre Funktion
    11Themen
  5. Linksventrikuläre diastolische Funktion
    3Themen
  6. Kardiomyopathien
    7Themen
  7. Herzklappenerkrankungen
    8Themen
  8. Verschiedene Krankheiten und Zustände
    5Themen
  9. Perikarderkrankung
    2Themen
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Größe und Masse des linken Ventrikels

Die linksventrikuläre Masse ist ein fehlerhafter Proxy für die ventrikuläre systolische Funktion und Belastung. Die Masse ist jedoch ein wichtiger Parameter bei der Beurteilung der ventrikulären Hypertrophie und Kardiomyopathie. Zahlreiche Formeln wurden entwickelt, um die ventrikuläre Masse nährungsweise zu berechnen. Die meisten Formeln sind einfache mathematische Gleichungen, die in allen Ultraschallgeräten enthalten sind. Sie gehen davon aus, dass die Geometrie des linken Ventrikels normal ist.

Abbildung 1. Berechnung der linksventrikulären Masse.
Abbildung 1. Berechnung der linksventrikulären Masse.

MasseLV = 1.05 (MasseTotal – MasseHöhle)
LV = linker Ventrikel; 1.05 = Myokardiale Massenkonstante.

Linksventrikuläre Hypertrophie

Die Diagnose einer linksventrikulären Hypertrophie basiert auf der gesamten linksventrikulären Masse. Diese kann berechnet werden, indem die in Abbildung 1 gezeigten Messungen durchgeführt werden. Das Ultraschallgerät berechnet automatisch die Relative Weight Thickness (RWT), sofern das Gewicht, die Größe und das Geschlecht des Patienten eingegeben werden. Die RWT ist ein Maß für die Art der Hypertrophie.

In der Regel wird Hypertrophie als Wanddicke von mehr als 12 mm definiert. Daher sollte eine Wanddicke von >12 mm den Verdacht auf eine Hypertrophie erwecken.

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